Vorwort:
Bereits zum 4. Mal führten meine privaten Ferien nach Irland, dieser traumhaft schönen und wilden Insel. Dieses Mal erneut mit meinem älteren Sohn Mikey. Wiederum eine Woche fischen und im Anschluss einen „Road Trip“, wo wir bewusst keine Vorreservationen machten und wir jeweils am gleichen Tag mal schauten, wo wir so am Abend übernachten werden. Das kam dann so wie wir es uns vorstellten – ziemlich abenteuerlich…
Vorbereitung:
Wir gingen mit viel Vorfreude und top Fishing-Material nach Irland. Dies besorgten wir vorgängig von einem guten und treuen Kunden von unserem Reisebüro: Hugo + Marianna Hufschmid, Fischerei Hufschmid in Bremgarten. Vielen Dank Euch zwei; wir waren bestens gerüstet!
Anreise / Einreise:
Es war nicht nur das übliche „Puff“ am Flughafen Zürich, sondern noch viel schlimmer. Es wurde ziemlich naiv ein 75 Jahre Jubiläum gefeiert, welches so viele Leute anzog, das vieles einfach gar nicht mehr funktionierte… wir schafften es dennoch rechtzeitig auf den Flug mit Aer Lingus nach Dublin. Dort angekommen, viel Warterei auf das Gepäck und noch mehr anstehen, bis wir unseren Mietwagen entgegennehmen konnten. Als wir mal losfuhren und noch die ganze Insel zu überqueren hatten, kein Problem, einfach genial dieses Feriengefühl…! Nicht nur weil die Sonne intensiv schien, angeblich der erst 4. Sonnentag im ganzen Sommer 2023 auf Irland…
Unser Feriendomizil:
Wir erhielten das „Ferienhaus Nr. 5“ bei Clonbur (5 Kilometer ausserhalb, wunderbar gelegen am Lough Corrib, mit genialer Aussicht). Sehr freundliche und speditive Übergabe der Ferienwohnung. Mit 4 Schlafzimmern, Stube, Küche, 2 Bäder, grossen Garten usw. – mehr als genügend Platz! Wir gingen tüchtig einkaufen im Dorf Clonbur und assen danach aber ein sehr feines Essen im lokalen Pub. Dort trafen wir auch Hansruedi Lüscher, welcher seit über 10 Jahren in Irland lebt und täglich (während der Saison) fischen geht. Mit ihm gingen wir 3x auf den See. Ein sehr unterhaltsamer, liebenswürdiger toller Mensch mit grossem Know-How übers das Fischen.
Nach 5 Minuten hatte Mikey einen 80cm Hecht, welchen wir auch rausnahmen und dann (über mehrere Tage..) genüsslich verspeisten. Vor allem fingen wir viele grosse Egli; wie immer nahmen wir aber nur so viel raus, wie wir selber essen konnten. Aber wir hatten ja auch immer Hunger…
Die Dimensionen (wir haben während der ganzen Woche nur 1x ein anderes Boot gesehen), die Natur, die vielen Inseln, das schöne und warme Wetter… – einfach traumhaft.
Wir hatten eine unglaublich schöne Woche mit viel Fischfang und auch hervorragendem Wetter. Tja, wenn Engel reisen…
Road Trip:
Man fährt links… o.k. no Problem. Aber dann gibt es diese WAW Route = Wild Atlantic Way. Die allerschönsten Routen durch das wilde Irland! Die Strassen sind oft nicht breiter wie das Auto und wenn dann die Schafe entgegenkommen oder gar ein anderes Auto, dann wird’s eng… – wir haben alles ohne Kratzer gemeistert. Wir haben allerschönste und wilde Landschaften, Natur pur, erleben dürfen. Wiederum meist bei schönem Wetter. Wir sind an diesen 6 Tagen ca. 1300 Kilometer gefahren. Fähren Fahrten gemacht bei Arranmore Island oder später gar nach Nordirland, denn es war ein Abkürzung. Zwar bei rauem Seegang, aber egal.
Wir haben soviel erlebt und gesehen. So viel Spass gehabt. Das gäbe ein langer Roman hier… bei Interesse, einfach bitte ins Reise-Forum Meilen vorbeikommen! Wir kennen inzwischen alle schönen Ecken in Irland und Nordirland!






























