Vorwort:

Meine 39. Reise nach Afrika geht nach Kenya! Eine private, strenge Inspektionsreise durch verschiedenen Nationalpärke und Wildschutzgebiete, gefolgt von einer Zugsfahrt von Mtito Andei nach Mombasa und dann 1 Woche Diani Küste zum Relaxen. Die Vorfreude war riesig!

Vorbereitung:

Die Flüge konnte ich über meine Meilen-Punkte organisieren. Hinflug mit Turkish Airlines nach Nairobi und Rückflug mit Ethiopian Airline von Mombasa nach Zürich. Beide Airlines waren pünktlich und mit Top-Service. Die Reise wurde minutiös geplant von meiner Partner Firma für Afrika: Private Safaris E.A. Thank you Grace, Alex, Oscar, Colin, Jimmy, Cleophas, Paul für Eure Top-Organisation, Eure Begleitung, unsere inzwischen zur Freundschaft gewordenen Beziehung.

Anreise / Einreise:

Der Flug mit Turkish Airlines in Businessklasse von Zürich nach Istanbul, dann 3-stündiger Aufenthalt in der Top-modernen, grossen Lounge und Weiterflug nach Nairobi. Landung 02.20h. Äusserst speditive Immigration und Gepäckannahme. Kurzer Transfers ins moderne Four Points by Sheraton Hotel. 3 Stunden Schlaf und los geht’s…

Nairobi:

Es geht direkt auf Safari… und das im ausserhalb Nairobis liegenden Nairobi Nationalpark. Schon speziell, wilde Tiere zu sehen und dahinter ist die Skyline der Hauptstadt Kenyas. Im Anschluss Besuch des Giraffe Centre, wo man erhöht «auf Augenhöhe» die Giraffen füttern kann. Was für schöne, anmutige Tiere! Weiter ging es zum Daphne Sheldrick Orphanage Park, gefolgt von einem Business-Lunch, dann weiter zum Hemingway Hotel im Karen Blixen Quartier und langer Fahrt in den Norden Nairobis zum Safari Park Hotel, welches seine beste Zeit doch schon länger hinter sich hat.

Nairobi – Mount Kenya – Ol Pejeta:

Fahrt zum altehrwürdigen Fairmont Mount Kenya Safari Club. Eingehende Besichtigung und Mittagessen. Der Mount Kenya, 2. Höchster Berg Afrikas (5199 Meter ü.M.), bleibt leider versteckt hinter den Wolken.

Wir gelangen zur schönen Sweetwater Serena Lodge innerhalb des Ol Pejeta Schutzgebietes. Traumhafte Lage. Der Park mit der Grösse der beiden Appenzell zusammen, ist vielseitig und beherbergt sämtliche Tiere, insbesondere auch ca. 230 Nashörner, wovon ca. 180 der seltenen schwarzen Nashörner!

Ol Pejeta – Lake Nakuru:

Auf Überlandstrassen gelangen wir über abwechslungsreiche Landschaften (zum Teil auf knapp 2900 Meter ü.M.) nach ca. 6-stündiger Fahrt nach Lake Nakuru. Hier ist wohl die Kornkammer Kenyas… Mais, Weizen, Bananen, Avocados, Tee, Kaffee usw. – so weit das Auge reicht. Lake Nakuru Nationalpark, ein alkalischer See, welcher bekannt war für die vielen, vielen Flamingos… ist nicht mehr derselbe. Es hat viel, wirklich viel Regenwasser gegeben über die letzten Jahre. Ganze Strassen, aber auch alle Flamingos, sind weg… dennoch schöne Landschaft und tierreich. Wir begegnen auf einer Schotterstrasse einer erwachsenen Giraffe; diese will partout nicht aus dem Weg… – was soll’s, gewisse Dinge dauern halt länger in Afrika…

Nach Besichtigungen verschiedener Lodges gelange ich zum meinem Übernachtungsort: Mbweha Camp. Nur 10 Unterkünfte, aber so herzig und viel Charme! Feines, serviertes Essen; schön für einmal nicht Buffet.

Lake Nakuru – Masai Mara:

Die Masai Mara ist wohl der Höhepunkt. Landschaftlich wunderschön, riesig, vielseitig und wir sehen – obwohl noch nicht Migration – viele, viele Tiere. Geparde bei der Jagd, Löwen beim faulenzen, Elefanten, Giraffen, Zebras, Vögel, diverse Antilopen, Büffel, usw. usw. Das Gebiet ist riesig, hier ist man «in Afrika». Afrika pur. Wild und schön. Wie im Film «Out of Africa». Wir besichtigen viele Lodges wie Sarova Mara, Zebra Plains Collection (2 verschiedene Lodges davon) und dann eines der schönsten Camps, was ich je gesehen habe: Mara Bushtops Camp. Wenn ich dieses Camp hier nun beschreibe, hört dieser Artikel
nicht mehr auf… – aber ich gebe gerne Auskunft!

Wir wohnen selbst in der Mara Sopa Lodge. Dank der herzlichen Chefin der ganzen Lodge, General Manager Mrs. Ludi Ogot, erlebe ich einen feucht fröhlichen Abend an der Bar… – mit Kopfweh am nächsten Morgen.  Thanks, Ludi!

Masai Mara – Lake Naivasha:

Frühe Abfahrt nach Lake Naivasha, einem Süsswasser-See und Anbaugebiet von Blumen so  weit das Auge reicht. Auch für Gemüse und Obst; eine sehr fruchtbare Gegend. Wir besichtigen Simba Hotel, Lake Naivasha Sopa Lodge und wohnen im modernen, weitläufigen (man nimmt das Golf-Wägeli…) Enashipai Resort & Spa. Der Bootsausflug zur Crescent Island, vorbei an vielen Flusspferden, gefolgt von einer 1-stündigen Fuss-Safari wird mir immer in Erinnerung bleiben. Es war sehr eindrücklich!

Lake Naivasha – Amboseli:

Fahrt via Nairobi auf der stark befahrenen Hauptstrasse Richtung Mombasa. Für einmal ohne (viele) Schlaglöcher, dafür mit viel Lastwagenverkehr. Aber selbst hier, im «nirgendwo», kein Park, kein Wildschutzgebiet, aber links und rechts sieht man öfters Giraffen, Zebras, Elefanten usw.

Wir besichtigen wiederum diverse Lodges ausserhalb und innerhalb dieses an Tanzania angrenzenden, sehr bekannten Nationalparkes. Wir wohnen in der wunderschön gelegenen Amboseli Serena Lodge. Auch hier, überaus freundlicher Service aller Angestellten und sehr feines Essen!

Der Amboseli ist eher ein «flacher Park», aber dennoch vielseitig und auch mit viel Quellwasser vom Kilimanjaro herkommend. Ein Paradies für die Tiere, viele Elefanten mit Ihren Kleinen treffen wir an. Wir sehen auch Löwen, welche gerade einen Büffel erlegten und diesen genüsslich verspeisten, während in ca. 100 Meter Abstand schon diverse Hyänen nervös auf Ihren Anteil warteten…. Amboseli ist ein «Must» und wenn das Wetter stimmt, sieht man in naher Distanz den wuchtigen, mondänen und höchsten Berg Afrikas: den majestätischen Kilimanjaro (5895 Meter ü.M.).

Amboseli – Tsavo West:

Via ungeteerte Landstrassen und abgelegenen Dörfern gelangen wir zum Chyulu Gate, dem Westeingang des Tsavo West Nationalparkes. Dieser Park hat viele Bäume, Büsche und ist stark bewachsen, schwierig für Tierbeobachtungen. Wir passieren die eindrücklichen «Shetani» (= Teufel) Lava Felder und fahren danach zu den wunderschönen Quellen, den Mzima Springs. Frischwasser, sauber, schön – aber ein Schwumm ist dennoch nicht empfohlen… zu viele Krokodile und Flusspferde…

Wir übernachten in der Kilaguni Serena Safari Lodge. Diese Lodge hat vom Hauptgebäude aus (Restaurant, Bar, Terrasse) wie aber auch von den Balkonen bei den Zimmern eine fantastische Sicht auf die Hügel, die weite Landschaft und bei guter Sicht ganz entfernt den Kilimanjaro. Sie liegt leicht erhöht und eingezäunt vor einem grossen Wasserloch, welches am Abend auch beleuchtet wird. Mit einem Drink auf der Terrasse oder Balkon sieht man hier viel mehr wie auf Safari im dichten Buschwerk. Antilopen, Büffel, Giraffen, Zebras, Löwen, Hyänen usw. usw. – die Tiergeräusche sind schöner als ein Konzert. Auch wenn man manchmal hört, dass wohl ein Lebenskreis zu Ende ging…

Am anderen Tag kurze Fahrt (45 Minuten) zur Bahnstation Mtito Andei, welche genau in der Hälfte der Strecke von Nairobi nach Mombasa liegt. 3 Stunden Bahnfahrt in 1. Klasse stehen vor mir. Neu gebaute Strecke, neue Züge und dennoch… die 1. Klasse ist bestuhlt wie die modernen Businessklasse auf den Flugzeugen! Man kann den Sitz komplett flachstellen und eine hübsche Stewardess fragt, was man trinken möchte! Wir sind immer noch ca. 1145 Meter ü.M. und fahren nun in 3 Stunden «runter» nach Mombasa, auf Meereshöhe. Am Anfang zur linken Seite noch der Tsavo Ost Nationalpark und «JA» ich sehe viele «rote Elefanten» (Elefanten, welche sich in der roten Erde suhlten) und natürlich – wie immer – viele Zebras, Antilopen, Büffel und Giraffen. Die Landschaft wird dann grüner und grüner, Bananenfelder usw. – die Einfahrt in den neuen, modernen Mombasa Terminus Hauptbahnhof… von mir aus hätte es noch länger gehen können!

Jimmy empfängt mich in bestem Schweizerdeutsch! Er hätte dies über die letzten 35 Jahre bei meiner Agentur gelernt. Wir fahren über die im September 2024 endlich fertig gewordene Brücke über die Sümpfe, direkt in den Süden von Mombasa. Die Diani Küste ist der schönste Strandabschnitt, feinsandig, weiss, ca. 40km lang.

Diani Beach Resort Hotel an der Diani Beach für 7 Nächte:

Das Hotel gefällt mir sehr gut. Sehr gepflegte Anlage und insbesondere sehr aufmerksamer und freundlicher Service aller Angestellten. Mein Bahari Zimmer im 3. Stock gewährt wunderbare Aussicht zwischen den Palmen hindurch zum Strand. Es fehlt an nichts im Zimmer. Das Essen ist vielfältig und fein. Auch sämtliche inbegriffenen Getränke sind hochwertig und werden grosszügig ausgeschenkt. Relaxen, Meer + Swimmingpool Schwimmen, Beach Wanderungen, faulenzen und die Safari Eindrücke verarbeiten… o.k., natürlich ging ich auch noch einige Hotels besichtigen (= Berufskrankheit). UND am Abend ging es mit dem Tuck-tuck in den Ausgang. Sizzler Pub, Havanna Bar, Tandoori Disco, zum neuen Manyatta Club, usw. – es war viel los. Herrlich und immer freundliche und fröhliche Leute.

Hier nehme ich nun das Beste aus dieser umfassenden Reise raus und stelle eine Reise- Forum Spezialreise zusammen, welche ich dann auch begleite. Diese findet statt vom 02. – 19. Oktober 2026. Details folgen bald.

Kenya, nakupenda. Nitarudi hivi karibuni.
Kenya, ich liebe Dich. Ich komme bald wieder.