Vorwort
Vom 3. bis 9. Dezember 2025 durfte ich an der Studienreise von Holiday Maker Tours teilnehmen und den Oman aus nächster Nähe erleben. Eine Reise, die mich mit ihrer Vielfalt, der herzlichen Gastfreundschaft, den lokalen Spezialitäten und den eindrucksvollen Landschaften beeindruckt hat. Der Oman verbindet jahrtausendealte Traditionen mit moderner Architektur und vielfältiger Natur. Die Route führte von der Hauptstadt Muscat über die Küstenstadt Sur in die Wahiba Sands, weiter hinauf ins Jabal Akhdar Gebirge und via Nizwa zurück nach Muscat. Eine klassische und sehr ausgewogene Oman Rundreise.
Anreise und erste Eindrücke in Muscat
Treffpunkt war am Flughafen Zürich, wo sich die Gruppe kennenlernte und gemeinsam eincheckte. Nach dem Nachtflug erreichten wir frühmorgens Muscat und wurden von unseren lokalen Guides empfangen. Für die Rundreise standen uns vier erfahrene Guides sowie komfortable 4×4 Toyota Land Cruiser zur Verfügung.
Direkt nach der Ankunft fuhren wir zum Al Bustan Palace, A Ritz Carlton Hotel, wo wir Tageszimmer zur Erholung nutzten. Neben der Hotelbesichtigung genossen wir Frühstück und Mittagessen und hatten Zeit für einen Sprung ins Meer oder in den grosszügigen Pool. Sonnenschein, warme Temperaturen und ausgezeichnete Küche sorgten für einen perfekten Start.
Am Nachmittag erkundeten wir Muscat bei einer Stadtrundfahrt mit Besuch des Muttrah Souq und einem Fotostopp beim Al Alam Palace. Am Abend liessen wir den Tag im W Hotel Muscat bei lokalen Gerichten ausklingen.
Entlang der Küste nach Sur und in die Wüste
Am nächsten Morgen folgten wir der Küste und erreichten das Bimah Sinkhole, eine beeindruckende natürliche Kalksteinhöhle mit kristallklarem Wasser. Anschliessend legten wir einen kurzen Halt beim Wadi Shab ein, einem Ort, der sich hervorragend für Wanderungen eignet. Aus zeitlichen Gründen blieb es für uns jedoch bei einem Fotostopp.
Unterwegs begegneten wir immer wieder frei herumlaufenden Ziegen. Ein ganz normales und gleichzeitig charmantes Bild im Oman, das die Ursprünglichkeit des Landes zeigt. Ab und zu blockierten die Ziegen sogar kurz die Strasse…
In Sur, dem traditionellen Fischerort, besichtigten wir zunächst das Best Western Sur Plaza, wo wir auch gemeinsam zu Mittag assen. Anschliessend ging es weiter zu einer Dhow Werft, in der die klassischen Holzschiffe bis heute in sorgfältiger Handarbeit gefertigt werden. Danach setzten wir unsere Reise weiter Richtung Wahiba Sands fort.
Kurz vor dem Eingang in die Wüste liessen wir Luft aus den Reifen und das Abenteuer konnte beginnen. Beim Dune Bashing ging es mit viel Spass und einer guten Portion Adrenalin über die Sanddünen. Man merkte sofort, dass das innere Kind sowohl bei uns als auch bei den Guides zum Vorschein kam und die Freude gross war. Mit jeder Düne tauchten wir tiefer in die eindrucksvolle Wüstenlandschaft ein.
Im Arabian Nights Resort angekommen, genossen wir einen Sundowner auf einer Düne. Die untergehende Sonne tauchte die Wüste in warme Farben und sorgte für einen echten «Wow Moment». Am Abend rundeten die Resortbesichtigung, ein Grillabend mit Live Musik und ein Gin Tonic unter dem Sternenhimmel diesen besonderen Tag perfekt ab.
Wadis und Bergwelten im Jabal Akhdar
Nach einem magischen Sonnenaufgang in der Wüste fuhren wir weiter zum Wadi Bani Khalid, einer Oase mit warmen Naturpools, ideal für ein erfrischendes Bad. Anschliessend ging es hinauf ins Jabal Akhdar Gebirge auf rund 2’000 Metern Höhe. Tiefe Schluchten, steile Felswände und weite Ausblicke prägen diese Region. Die kühleren Temperaturen und die ursprüngliche Berglandschaft bilden einen starken Kontrast zur Wüste und zur Küste.
Wir besichtigten das Alila Jabal Akhdar und checkten später im Indigo Jabal Akhdar ein, wo wir zwei Nächte verbrachten. Ein Highlight war der 3 Village Walk, der durch kleine Bergdörfer und Terrassenfelder führte und Einblicke in die traditionelle Bewässerung bot. Zudem besichtigten wir das Anantara Jabal Akhdar und liessen den Tag beim Nachtessen im DusitD2 Naseem Resort ausklingen.
Nizwa und Rückkehr nach Muscat
Wir verliessen die Bergwelt und fuhren nach Nizwa, einem wichtigen kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum Omans. Das Rundfort aus dem 17. Jahrhundert und der lebendige Souq mit Silber, Gewürzen und Datteln sind besonders sehenswert. Zurück in Muscat besuchten wir das Jumeirah Muscat Bay sowie das Shangri La Al Husn, wo wir unsere letzte Nacht verbrachten. Ein gemeinsames Abendessen bildete den stimmungsvollen Abschluss der Rundreise.
Abschied aus Oman
Am letzten Tag stand der Besuch der Sultan Qaboos Moschee auf dem Programm, ein architektonisches Meisterwerk und eines der eindrucksvollsten Bauwerke des Landes. Anschliessend besichtigten wir das Mandarin Oriental Muscat, wo wir zum Abschluss gleich zwei besondere Erlebnisse geniessen durften. Direkt am Strand ritten wir auf Pferden entlang der Küste und bereiteten gemeinsam mit dem Küchenchef unsere eigene Pizza zu. Zwei einzigartige und unerwartete Highlights, die diesen letzten Reisetag perfekt abrundeten. Danach hiess es Abschied nehmen von unseren Guides und Rückflug nach Zürich.
Schlusswort
Rückblickend bin ich sehr positiv überrascht vom Oman. Die herzliche Gastfreundschaft, die ausgezeichnete Küche und die landschaftliche Vielfalt mit Wüste, Bergen und Meer machen das Land zu einer aussergewöhnlichen Reisedestination. Ich bin sehr froh, einen tiefen Einblick in das Land, die Region sowie in die verschiedenen Hotels erhalten zu haben. Dank dieser Erfahrungen kann ich Ihnen, liebe Kundinnen und Kunden nun noch gezielter bei der Ferienplanung im Oman unterstützen. Für mich persönlich ist klar: In dieses Land werde ich ganz bestimmt wieder zurückkehren.















































